"Dem Aufschlagdruck nicht gewachsen"

Sonntag, den 17. Dezember 2017 um 10:36 Uhr

USC unterliegt in Moers mit 1:3 – Stefan Spieweg MVP


Keine Wiedergutmachung: Zum Abschluss der Hinrunde musste der USC Braunschweig in der Volleyball-Bundesliga eine weitere Niederlage einstecken. 1:3 unterlag das Team von Markus Weber beim starken Aufsteiger aus Moers.

Nach der deutlichen 0:3 Pleite im Derby gegen Giesen wollten die Löwenstädter einiges wieder gut machen. Dieses Vorhaben endete am Niederrhein jedoch mit einem „Schlag ins Wasser“. Vor allem der Aufschlag der Gastgeber bereitete dem Team um Kapitän Hannes Gottschall Schwierigkeiten. „Moers hat unsere Schwächen in der Annahme konsequent genutzt“, stellte Trainer Weber unumwunden fest.

Dabei hatte er beim Wiedersehen mit seinem Münsteraner Trainerkollegen Martin Schattenberg noch einiges verändert: „Ich wusste, dass Martin sein Team immer gut einstellt und auch die Aufstellung anpasst.“ Kurzerhand startete Weber mit einer anderen Rotation, um gegen taktische Finessen der Hausherren gewappnet zu sein.

Es sollte seinem Team wenig nützen: Moers dominierte Satz eins beim 25:15 klar. Braunschweig legte nach und setzte den Gegner seinerseits mit Aufschlägen unter Druck. „So hatten wir uns das vorgestellt“, bilanzierte Weber den Satzgewinn, waren die Annahmeschwächen der Hausherren von den Gästen doch umfassend analysiert worden. Stefan Spieweg, Diagonalspieler des USC, präsentierte sich beim Satzerfolg in Bestform und wurde folglich zum Most Valuable Player (MVP) gekürt.

Das Zwischenhoch verwandelte sich in den Folgesätzen allerdings in ein von starken Aufschlägen des Heimteams geprägtes Tiefdruckgebiet für den USC. Beim 25:16 in Durchgang drei und 25:20 in Satz ließen die Gastgeber den USC förmlich im Regen stehen. „Moers hat im Angriff immer wieder Ziele zwischen zwei Positionen angepeilt und getroffen. Das haben wir nicht in den Griff bekommen“, berichtete Markus Weber.

Trotz der beiden klaren Niederlagen zum Ende der Hinrunde, fiel das Fazit von USC-Manager Volker Ernst versöhnlich aus: „Wir sind im Soll.“ Mit fünf Siegen und 14 Punkten „überwinterten“ seine Blau-Weißen auf Rang acht der Bundesliga und zehn Punkten Abstand auf die Abstiegsplätze – weit besser als im vergangenen Jahr, wo der USC zur selben Zeit an vorletzter Stelle rangierte.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 17. Dezember 2017 um 10:43 Uhr
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