Aktuell

Keine Reise wert

Sonntag, den 29. Oktober 2017 um 10:28 Uhr

USC-Volleyballer können in Berlin nicht an die Leistungen vom Saisonauftakt anknüpfen


Die Bundesliga-Volleyballer des USC Braunschweig verlieren gegen den VC Olympia Berlin mit 1:3. Das Team von Trainer Weber überzeugte am Samstag lediglich in Satz zwei mit solider Feldverteidigung und großem Kampfgeist.

Die jungen Berliner machten den Braunschweigern vor allem in Sachen Aufschlag schwer zu schaffen. Ein ums andere Mal zogen die Löwenstädter gegen den harten Topspin-Service der Berliner den Kürzeren. Zuspieler Alexander Abramov hatte nur wenige Alternativen, so dass der Block des Teams vom Bundesstützpunkt leichtes Spiel hatte.

Außenangreifer Marvin Koch konnte grippegeschwächt nur kurz eingesetzt werden. Bastian Ebeling übernahm seinen Platz, hatte aber aufgrund der Annahmeprobleme und der guten Berliner Blockarbeit einen schweren Stand. Kleine Lichtblicke in Satz zwei, wo der USC kämpferisch überzeugte und aus der Abwehr punktete, brachten ihnen nicht den erhofften „Platz an der Sonne“ - und das in aller Klarheit: Mit 18, 16 und 14 Eigenpunkten kamen die Braunschweiger nicht in die Nähe eines Satzgewinns.

„Der VCO hat ein starkes Team beisammen“, resümierte Trainer Weber anerkennend. Sein Team habe in Annahme und Angriff wenig entgegen zu halten gehabt.

Zeit zum Innehalten haben die Löwenstädter nur wenig. Am heutigen Sonntag um 16 Uhr geht es bereits gegen den VC Bitterfeld-Wolfen. Der Tabellenletzte wartet noch auf das erste Erfolgserlebnis. Beim USC ist Hendrik Ahlborn wieder mit von der Partie, der gegen Berlin aus privaten Gründen pausieren musste.

 

"Am Doppelspieltag das Punkte-Polster ausbauen"

Mittwoch, den 25. Oktober 2017 um 21:38 Uhr

Dem USC Braunschweig steht gegen Berlin und Bitterfeld erneut eine Standortbestimmung bevor


Eine Woche Ruhe und nun doppelt gefordert: Die Bundesliga-Volleyballer des USC Braunschweig reisen am Wochenende nach Berlin und Bitterfeld. Die Löwenstädter müssen im Zuspiel auf Hendrik Ahlborn verzichten.


Nach dem besten Saisonstart seit Jahren kam das spielfreie Wochenende genau zur rechten Seite für den USC. Der kleine Höhenflug hat Kräfte gekostet, aber auch frei gesetzt. „Die Spieler haben sehr intensiv an eigenen Schwächen gearbeitet und auch kleine Details ins Visier genommen“, berichtet Trainer Weber. Beweis für die erhöhten eigenen Ansprüche. Alle hätten die Höhenluft unausgesprochen auch für Höheres nutzen wollen – ganz anders als in den Vorjahren, wo schon nach wenigen Wochen der Saison klar war, dass jedes Spiel ein Kampf um den Klassenerhalt werden würde.

Und das Team hatte Grund genug für die andere Sicht der Dinge: Beim 1:3 gegen den Top-Favoriten Mitteldeutschland zeugte selbst der den Braunschweigern Respekt. Der Fokus, so Trainer Weber, ändere sich dadurch dennoch nicht: „Wir wollen uns so schnell wie möglich ein Polster verschaffen, um uns dann gezielt in allen Spielelementen zu verbesern.“

Dafür ist es derzeit noch viel zu früh. Acht Punkte aus vier Spielen sind kein Grund, Fünfe gerade sein zu lassen, im Gegenteil: Die Teams aus Berlin und Bitterfeld haben nichts zu verschenken. Insbesondere die letzgenannten müssen punkten, um sich aus dem Tabellenkeller zu befreien. Braunschweig kann erneut seinen Standort in der Saison ausloten.

Der Volleyball Club Olympia (VCO) Berlin, ein Jugendteam am Bundesstützpunkt, will die Stars von morgen formen. Das gelang bislang bestens, so dass die Berliner einen Platz vor den Braunschweigern rangieren. Zuletzt besiegten die groß gewachsenen Hauptstädter den starken Aufsteiger Moers.

Am Sonntag in Bitterfeld erwartet den USC ein fast komplett erneuertes Team, das noch nicht zu seiner Form gefunden hat. Lediglich ein Pluspunkt hat die Mannschaft von Trainer Despotovic zu verzeichnen. Der hat alle Hände voll damit zu tun, ein Team zu formen. „Die Einzelspieler“, so USC-Scout und Co-Trainer Frank Rogalski, „haben allerdings Klasse. Im Zusammenspiel scheint es aber noch ein wenig zu hapern.“ Der neue Zuspieler Travis Hudson aus den USA setze vor allem die Schnellangreifer gut ein, müsse aber immer wieder weit vom Netz agieren, weil die Annahme der Anhaltiner bislang nicht immer überzeugend wirkte.

USC-Trainer Weber muss am Samstag auf Zuspieler Hendrik Ahlborn verzichten, der wegen einer Familienfeier nicht dabei sein kann. Libero Simon Kraftschick steht nach einer Fußverletzung wieder zur Verfügung.

 

Gut gewappnet zum Saisonbeginn

Donnerstag, den 14. September 2017 um 14:52 Uhr

Auftakt im rheinischen Hürth – USC reist mit ausgeglichener Bilanz an

Saisonstart in der zweiten Volleyball-Bundesliga: Am kommenden Samstag, 16. September, gastiert der USC Braunschweig beim TVA Hürth. Zwei Turniere mit guten Leistungen gemeistert, treten die Löwenstädter im Rheinland optimistisch und mit viel Ehrgeiz an.

Kaum dass der Sommer auf die Zielgerade geht, scherzte USC-Trainer Markus Weber schon über die „fünfte Jahreszeit": „Wenn Karneval wäre, hätten wir gegen Hürth noch bessere Chancen." Ganz in der Nähe von Köln gelegen, dürften die Rheinländer im Karneval tatsächlich andere Sorgen haben, als ein Punktspiel in der Volleyball-Bundesliga zu bestreiten. Nur dass es am nächsten Wochenende eben nicht um Bützje und Kamelle geht, sondern ernst wird für beide Teams.

Im letzten Jahr dürfte dem neuen Chef-Trainer der Braunschweiger in der ersten Partie gegen Hürth kaum nach Scherzen zumute gewesen sein. Der Aufsteiger hielt die Gastgeber in der Tunica-Halle lange in Schach und siegte 3:1. „Hürth hat uns damals durch großen Kampfgeist beeindruckt", erinnert sich Co-Trainer Frank Rogalski, und erklärt: „Das Umschalten von Abwehr auf Angriff hat bei unseren Gästen damals vorbildlich funktioniert. Da haben sie viel mehr Punkte gemacht als wir" - Ausweis für die große Routine, die in dem Team steckte.

Das könnte sich in dieser Spielzeit ändern, muss Trainer Aurbach doch gleich auf fünf Stammkräfte verzichten, die das Team verlassen haben – ganz im Gegensatz zu den Braunschweigern, die ihren Kader fast komplett halten konnten. Und mit Matthis Horstjan aus Tecklenburg haben die Löwenstädter noch einen Universalspieler verpflichtet, der sowohl auf Position vier wie zwei eingesetzt werden kann.

„Die Leistungen in der Vorbereitung stimmen mich optimistisch", meinte Trainer Weber. Den „letzten Schliff", will er seinem Team am Freitag noch mit einem weiteren Trainingsspiel verpassen – und auch letzte Erkenntnisse für seine erste Sechs am Samstag sammeln. Weber: „Wir probieren gegen Hildesheim nochmal alles aus. Dann können wir in aller Ruhe nach Hürth fahren" – wo die Braunschweiger im letztjährigen Rückspiel im übrigen 3:2 gewannen.

Aktualisiert ( Freitag, den 15. September 2017 um 09:40 Uhr )
 

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