Aktuell

USC gegen Bocholt am Sonntag favorisiert

Mittwoch, den 24. Januar 2018 um 07:04 Uhr

Braunschweiger treffen in der Tunica-Halle auf ein Kellerkind der Liga

Ganz neue Ansichten bei den Bundesliga-Volleyballern des USC Braunschweig: Gegen den Tabellenelften Bocholt geht das Team von Trainer Weber als Favorit in die Partie. Der USC hat zehn Punkte Vorsprung vor den Rheinländern. Die Gastgeber müssen erneut auf Kapitän Johannes Gottschall verzichten, der aus beruflichen Gründen fehlt.

In der letzten Saison hätte den Verantwortlichen die Partie gegen Bocholt noch reichlich Unbehagen bereitet. „Gerade gegen die Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel haben wir uns immer besonders schwer getan", denkt Co-Trainer Frank Rogalski zurück. In dieser Spielzeit habe sich das geändert. „Bislang haben wir gegen die hinter uns platzierten Teams immer gewonnen", berichtet Rogalski.

In der Tat: Beim USC hat sich die Bilanz gegen die Kellerkinder deutlich verbessert: Zuletzt behielt die Mannschaft von Trainer Weber gegen Schlusslicht Hürth die Oberhand. Gegen die Top-Teams der Liga sahen die Löwenstädter hingegen wenig Land. So am vergangenen Sonntag, wo die Braunschweiger dem FC Schüttorf das Feld deutlich überlassen mussten.

Die damals zu verzeichnende Fehlerquote bereitete dem USC-Coach im Anschluss Kopfzerbrechen. „Es gelingt uns oft in entscheidenden Phasen nicht, dem Druck standzuhalten", meinte Markus Weber. Folglich forderte er direkt nach der Partie verstärkte Anstrengungen in Sachen Aufmerksamkeit und Konzentration, „damit wir in der Crunchtime endlich mal konsequent das taktische Konzept einhalten und nicht so viele individuelle Fehler produzieren."

Die in der Abstiegszone befindlichen Bocholter dürften froh sein, sich solche Fragen überhaupt stellen zu müssen. Die Mannschaft von Trainer Henk Goor benötigt jeden Punkt, um sich aus der Abstiegszone zu befreien. Im letzten Jahr gelang dies besser, als es den Braunschweigern lieb war – beide Partien gingen gegen Bocholt verloren. Dies sei laut Trainer Weber Warnung genug, den Gegner am Sonntag ab 15:30 Uhr in der Tunica-Halle mehr als ernst zu nehmen.


 

Alles Gute

Sonntag, den 17. Dezember 2017 um 10:44 Uhr

Allen Fans des USC wünscht das gesamte Team frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr. Wir freuen uns auf Euch am 13.01. um 19:30 Uhr in der Tunica Halle zum wichtigen Spiel gegen Hürth.

Schneemänner, Rentier, Weihnachten, Noel

Aktualisiert ( Mittwoch, den 20. Dezember 2017 um 22:31 Uhr )
 

"Dem Aufschlagdruck nicht gewachsen"

Sonntag, den 17. Dezember 2017 um 10:36 Uhr

USC unterliegt in Moers mit 1:3 – Stefan Spieweg MVP


Keine Wiedergutmachung: Zum Abschluss der Hinrunde musste der USC Braunschweig in der Volleyball-Bundesliga eine weitere Niederlage einstecken. 1:3 unterlag das Team von Markus Weber beim starken Aufsteiger aus Moers.

Nach der deutlichen 0:3 Pleite im Derby gegen Giesen wollten die Löwenstädter einiges wieder gut machen. Dieses Vorhaben endete am Niederrhein jedoch mit einem „Schlag ins Wasser“. Vor allem der Aufschlag der Gastgeber bereitete dem Team um Kapitän Hannes Gottschall Schwierigkeiten. „Moers hat unsere Schwächen in der Annahme konsequent genutzt“, stellte Trainer Weber unumwunden fest.

Dabei hatte er beim Wiedersehen mit seinem Münsteraner Trainerkollegen Martin Schattenberg noch einiges verändert: „Ich wusste, dass Martin sein Team immer gut einstellt und auch die Aufstellung anpasst.“ Kurzerhand startete Weber mit einer anderen Rotation, um gegen taktische Finessen der Hausherren gewappnet zu sein.

Es sollte seinem Team wenig nützen: Moers dominierte Satz eins beim 25:15 klar. Braunschweig legte nach und setzte den Gegner seinerseits mit Aufschlägen unter Druck. „So hatten wir uns das vorgestellt“, bilanzierte Weber den Satzgewinn, waren die Annahmeschwächen der Hausherren von den Gästen doch umfassend analysiert worden. Stefan Spieweg, Diagonalspieler des USC, präsentierte sich beim Satzerfolg in Bestform und wurde folglich zum Most Valuable Player (MVP) gekürt.

Das Zwischenhoch verwandelte sich in den Folgesätzen allerdings in ein von starken Aufschlägen des Heimteams geprägtes Tiefdruckgebiet für den USC. Beim 25:16 in Durchgang drei und 25:20 in Satz ließen die Gastgeber den USC förmlich im Regen stehen. „Moers hat im Angriff immer wieder Ziele zwischen zwei Positionen angepeilt und getroffen. Das haben wir nicht in den Griff bekommen“, berichtete Markus Weber.

Trotz der beiden klaren Niederlagen zum Ende der Hinrunde, fiel das Fazit von USC-Manager Volker Ernst versöhnlich aus: „Wir sind im Soll.“ Mit fünf Siegen und 14 Punkten „überwinterten“ seine Blau-Weißen auf Rang acht der Bundesliga und zehn Punkten Abstand auf die Abstiegsplätze – weit besser als im vergangenen Jahr, wo der USC zur selben Zeit an vorletzter Stelle rangierte.

Aktualisiert ( Sonntag, den 17. Dezember 2017 um 10:43 Uhr )
 

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