Aktuell

USC zu Gast bei Aufsteiger Moers

Freitag, den 15. Dezember 2017 um 07:26 Uhr

Trainer Weber: „Wollen Punktepolster ausbauen“ - Marvin Koch weiter verletzt


Zum Abschluss der Hinrunde in der Bundesliga müssen die Volleyballer des USC Braunschweig am Samstag an den Niederrhein. Beim Aufsteiger Moers will das Weber-Team die klare Niederlage aus dem Match gegen Giesen vergessen machen.

Ein ganz großer Name ist zurück im professionellen Volleyball: Der Moerser SC feierte zu Beginn der 90er Jahre Deutsche Meisterschaft, Pokalsieg und sogar einen internationalen Titel. Nach dem Bundesliga-Rückzug 2014 startete der Verein in der Regionalliga West neu – und schaffte innerhalb von zwei Jahren den Durchmarsch in die zweite Bundesliga. Trainer Martin Schattenberg stapelt dennoch tief: „Als Neuling sollten wir uns schnell an die Anforderungen anpassen“, der Klassenerhalt sei das Ziel. Dabei helfen zahlreiche Neuzugänge.

Die Anpassung gelang schnell. Derzeit rangieren die Moerser auf Platz sechs mit einem überaus komfortablen Punktekonto. Braunschweig geht von Rang neun ins „letzte Rennen“ der Hinrunde. Der Abstand zwischen den beiden Kontrahenten beträgt fünf Punkte.

Trainer Weber erwartet ein hartes Match am Niederrhein: „Moers hat auch gegen die Top-Teams der Liga gepunktet. Das ist Ausweis genug für deren Stärke.“ Für Weber gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Kameraden. Der 51-jährige war in den 90ern in Sachen Volleyball mit seinem Gegenüber Martin Schattenberg in Münster tätig.

In die Freude auf das Wiedersehen, mischen sich bei Weber Sorgen um den eigenen Kader. Angreifer Marvin Koch wird seinem Team weiterhin fehlen. Der Außenangreifer laboriert an einem Muskelfaserriss. Die Wiedergutmachung nach der klaren Niederlage gegen Giesen sei dennoch gefordert und auch drin, betonte Weber.

 

Eine Nummer zu groß

Sonntag, den 10. Dezember 2017 um 09:27 Uhr

USC unterliegt Lokalrivalen Giesen glatt mit 0:3


Aufstiegskandidat Giesen ließ in Braunschweig nichts anbrennen. 0:3 mussten sich die Hausherren am Samstag geschlagen geben. Dabei gelang den Löwenstädtern lediglich in Satz drei, die Partie offen zu halten.

Als Tabellennachbarn gestartet und doch war von sportlicher Nähe in den ersten beiden Sätzen kaum etwas zu spüren. „Giesen hat wie aus einem Guss gespielt. Wir konnten heute kaum mithalten“, bilanzierte USC-Trainer Weber kurz und knapp. Deutliches Zeiten für diese nüchterne Erkenntnis bildet bereits ein Blick auf die Satzergebnisse von 17:25 und 12:25. Die Gäste aus dem Landkreis Hildesheim zeigten sich in allen Spielelementen überlegen. Lediglich Braunschweigs Schnellangreifer Börge Albers, Moritz Angele und Steffen Peeck konnten überzeugen. Auf den Außenpositionen scheiterten die Braunschweiger hingegen ein ums andere Mal am Giesener Block oder deren starker Feldabwehr.

Erst als sich die zahlreichen Profis im Team der Gäste auf einen frühen Feierabend einzustellen schienen, legten die Gastgeber eine dritte Schicht ein. Giesens Angreifer produzierten zahlreiche Fehler. Braunschweig dagegen entwickelte den zu Beginn schmerzlich vermissten Druck im Aufschlag. Auch die Außen-Angreifer brachten ihre Bälle ins Ziel – und doch nützte es den tapfer kämpfenden Gastgebern nichts mehr. Bis auf 23:24 waren sie heran gekommen, als ein guter Aufschlag von Hannes Gottschal die Gäste in Bedrängnis brachte und die Tür für einen vierten Satz einen Spalt weit öffnete. Es sollte anders kommen: Giesen setzte in der Schlussphase auf Routinier Hauke Wagner. Jeder Pass kannte nur noch eine Richtung, bis der 2-Meter-Hüne schließlich mit einem harten Angriff Braunschweigs Hoffnungen zunichte machte.

Die Gäste wahrten damit die nur noch theoretischen Chancen auf einen Spitzenplatz. Braunschweig verbleibt vor dem letzten Match der Hinrunde gegen den Moerser SC im Mittelfeld der Tabelle mit 10 Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge.

 

Duell in doppelter Nachbarschaft

Montag, den 04. Dezember 2017 um 00:10 Uhr

USC Braunschweig empfängt Lokalrivalen Giesen-Hildesheim


Derby-Zeit in der Volleyball-Bundesliga: Am Samstag empfängt der USC Braunschweig den TSV Giesen-Hildesheim. Neben der geografischen Nähe, liegen die Teams auch in der Tabelle eng beisammen.

„Dass wir ins Niedersachsen-Derby als Tabellennachbarn gehen würden, hätte vor der Saison niemand gedacht“, staunt USC-Trainer Weber. Und da sein Team im Soll liegt und mit jedem Punkt mehr dem Klassenerhalt näher kommt, ist die Überraschung eher das bisherige Abschneiden der Gäste aus Giesen. Die Mannschaft von Trainer Stein liegt auf Rang sieben weit hinter den selbst gesteckten Erwartungen zurück, formulierte vor der Saison sogar den Aufstieg als Ziel. Mehrere überraschende Niederlagen, unter anderem in Moers und Schüttorf, führten dazu, dass sich die in der Szene jedermann bekannten Spieler nun im Niemandsland der Liga wiederfinden. Ein Sieg gegen den USC ist deshalb Pflicht, um die mittlerweile nur noch theoretischen Meisterschaftschancen zu wahren.

Der USC geht von Rang acht aus ins Niedersachsenderby, hat, wie Giesen, fünf Spiele gewonnen. „Kämpferisch haben wir gerade gegen favorisierte Teams überzeugt“, weiß Trainer Weber. Motivieren müsse man gegen die Lokalrivalen deshalb niemanden.

„Wichtig ist, dass wir unsere Taktik umsetzen und den starken Giesener Angreifern etwas entgegensetzen können“, formuliert Co-Trainer Frank Rogalski die Erwartungen. Gegen Warnemünde und Delbrück sei das gut gelungen. Giesen sei aber, trotz der für die Gäste unangenehmen Ausgangslage, noch ein anderes Kaliber. Das Team habe mindestens drei Angreifer in seinen Reihen, die auch in der ersten Bundesliga ihren Platz fänden. „Um mithalten zu können, muss unsere Abwehr besser funktionieren als bisher“, ergänzte Trainer Weber die Erwartungen. Und dennoch könne man im Spiel gegen die „doppelten Nachbarn“ mit ihrer Favoritenbürde nur gewinnen.

Weber kann bis auf den Langzeitverletzten Joscha Horstjan auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Anpfiff für das Derby in der Tunica Halle ist um 19:30 Uhr.

 

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