Trotz Personalsorgen ohne Probleme

Sonntag, den 14. Januar 2018 um 23:31 Uhr

USC siegt gegen Schlusslicht Hürth glatt mit 3:0


Die Bundesliga-Volleyballer des USC Braunschweig gewinnen gegen den TVA Hürth mit 3:0. Das Team von Trainer Weber schwächelte gegen das Schlusslicht lediglich in Satz zwei, ließ ansonsten aber keine Zweifel am Sieg aufkommen.

Die Gäste aus dem Rheinland reisten mit reichlich Druck nach Braunschweig an, hatten zuletzt aber gegen Bitterfeld eine passable Leistung gezeigt – immerhin ein Team, gegen das auch die Hausherren den Kürzeren zogen. Braunschweig hingegen plagten vor der Partie einige Personalsorgen: Marvin Koch und Bastian Ebeling, die beiden Außenangreifer, konnten wegen Verletzungen nicht voll trainieren. Dazu gesellten sich die Mittelblocker Moritz Angele und Steffen Peeck, die ebenfalls mit Trainingsrückstand antraten. Und dann war da ja auch noch die beinahe schon berüchtigte Schwäche des USC gegen die „Kellerkinder“ der Liga, die den Gastgebern in der letzten Saison immer wieder Unbehagen bereitete.

Auf dem Feld war davon dann kaum etwas zu spüren. Braunschweig beherrschte den Gegner von Anfang an, schlug stark auf und legte erst bei 16:6 eine Pause ein, als Hürth Punkt für Punkt aufholte. Am Ende ging der Satz dennoch mit 25:19 klar an den USC – ohne dass ihnen das sonderlich Sicherheit verschafft hätte. Einmal mehr stolperten die Löwenstädter in Satz zwei. Der Aufschlagdruck konnte nicht gehalten werden, Hürth blieb den Hausherren auf den Fersen. Trainer Weber musste reichlich wechseln, entschied sich für Marvin Koch auf der Außenposition, der im Angriff mehr Druck entwickeln konnte. Am Ende kämpften sich die Gastgeber zu einem 26:24.

Die Gäste hatten ihre Chancen gesehen und behielten den Satzgewinn bis zum 20:20 in Satz drei im Blick, bis sich in der „Crunch-Time“ die Fehler einschlichen. Braunschweig servierte bravourös, hatte in der Phase den besseren Block. Dieser provozierte ein ums andere Mal einen spektakulären Schlag ins Aus auf Seiten des TVA Hürth, so dass der Satz mit 25:22 verdient an die Gastgeber ging.

„Ein wichtiger Sieg. Gegen Schüttorf müssen wir uns aber steigern, wenn wir etwas Zählbares mitnehmen wollen“, resümierte Trainer Markus Weber. Dessen Sorgen dürften durch das beruflich bedingte Fehlen von Kapitän Hannes Gottschalk gegen den nächsten Gegner nicht geringer werden.

 

Personalsorgen zum Rückrundenstart

Dienstag, den 09. Januar 2018 um 06:31 Uhr

USC trifft am Samstag auf Schlusslicht Hürth

Rückrunden-Start in der Volleyball-Bundesliga: Der USC Braunschweig erwartet am Samstag in der Tunica-Halle den TVA Hürth. Trainer Webers Team plagen einige Personalprobleme.

„Wir fangen 2018 da an, wo wir die Hinrunde 2017 beendet haben“, fasst Trainer Markus Weber die Lage nach der ersten Trainingswoche des neuen Jahres zusammen. Weber spielt damit auf den dezimierten Kader zum Ende der Hinrunde an, der ihn auch jetzt wieder umtreibt. Die Außenangreifer Bastian Ebeling und Marvin Koch laborieren weiter an Verletzungen, die sie in der Vorbereitung zurückwarfen. Zuspieler Hendrik Ahlborn und Mittelblocker Moritz Angele konnten aus beruflichen und privaten Gründen nicht alle Trainingseinheiten bestreiten. Allesamt Probleme, die den USC auch schon Ende letzten Jahres in Atem hielten.

Und das ausgerechnet vor dem wichtigen Spiel gegen den TV Alpenglühen Hürth. Dort leuchtet derzeit höchstens noch die rote Laterne der Liga. Trainer Aurbachs Team hatte nach dem Abgang von gleich fünf Stammkräften einen Umbruch zu bewältigen und liegt mit gerade vier Punkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Zuletzt unterlag der TVA gegen Mitkonkurrent Bitterfeld mit 1:3.

USC-Coach Weber lassen Ergebnisse der Konkurrenten in aller Regel kalt und dennoch denkt der erfahrene Trainer gerne an das letzte Resultat gegen die Rheinländer zurück: „In Hürth haben wir stark gespielt und mit unseren Aufschlägen viel Druck gemacht“, beschreibt Weber das Erfolgsrezept aus dem 3:1 Erfolg des Hinspiels. Damit legten die Braunschweiger den Grundstein für das derzeit respektable Punktekonto, das sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze und sogar zehn auf Konkurrent Hürth ausweist. „Das wollen wir natürlich ausbauen“, gibt Weber die Devise für das Wochenende aus, wo die Löwenstädter unzweifelhaft als Favorit ins Rennen gehen. Weber weiß aber auch, „dass unser Gegner alles geben wird, um den Klassenerhalt nicht ganz aus den Augen zu verlieren.“ Am Samstag um 19:30 Uhr richten diese sich auf zwei Teams, die auf ihre Weise unter Zugzwang stehen.

 

Das Team Zweite Liga für 2017/2018

Mittwoch, den 10. September 2014 um 16:31 Uhr